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Ab ins Nass

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Schwimmen macht Spaß, hält gesund und ist ein Sport, den Sie wunderbar mit Ihren Enkeln teilen können.

Tatsächlich könnte das Schwimmenlernen eine gemeinsame Aufgabe für Großeltern und Enkel sein. Denn oft fehlt den Eltern die Zeit für den Schwimmkurs oder dafür, selbst im Wasser mit den Kindern zu üben. Zahlen der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) aus einer Studie, die die Gesellschaft gemeinsam mit dem Forsa-Institut durchgeführt hat, belegen sogar, dass nur 40 Prozent der heute Zehnjährigen sichere Schwimmer sind. Eine Tatsache, die es zu ändern gilt, und das nicht nur im Hinblick darauf, dass Ertrinken noch immer zu den größten Unfallrisiken bei Kindern und Jugendlichen gehört.

SO GESUND IST SCHWIMMEN

Schwimmen ist vielseitig und hat viele positive Effekte für den Körper und die Gesundheit. Wer schwimmt, trainiert nicht nur einzelne Muskelgruppen, sondern gleichmäßig den ganzen Körper. Statt sich also auf Bauch-Beine-Po zu konzentrieren, wird ganzheitlich trainiert, und das gelenkschonend, da sich das Körpergewicht im Wasser auf ein Siebtel reduziert. Zudem ist der Schwimmsport ein super Herz-Kreislauf-Training, weil er den Herzmuskel gleich mitfordert. Durch den Wasserdruck werden die Blutgefäße an der Hautoberfläche zusammengedrückt, das Blut wird zurück in den Brustraum gedrängt und das Herz muss dagegenarbeiten. Dadurch vergrößert sich nach und nach das Herzvolumen und die Herzfrequenz sinkt. Ein positiver Effekt, der den Körper leistungsfähiger und stabiler werden lässt. Auch für die Atmung, die Venen und die Durchblutung der Beine ist Schwimmen empfehlenswert, ebenso wie für die Kondition. Wer ein paar Bahnen „zieht“, merkt, dass Schwimmen durchaus ein Sport ist und nichts mit „Planschen“ gemein hat. Doch selbst wenn mit den kleinen Enkeln „nur“ geplanscht wird, können Sie dies als Aquafitness verbuchen und werden den positiven Mehrwert sicher zu schätzen wissen. Für beide Seiten. Denn sind wir doch mal ehrlich, Schwimmen macht Spaß – in jedem Alter.

SCHWIMM-REGELN

Das Wichtigste in Kürze. Wir alle können uns vage erinnern, hier nochmals zusammengefasst:

  • Niemals mit vollem oder ganz leerem Magen ins Wasser gehen.
  • Als Nichtschwimmer max. bis zum Bauch ins Wasser gehen.
  • Nie um Hilfe rufen, wenn man nicht wirklich in Gefahr ist.
  • Sich selbst niemals überschätzen.
  • Nirgends baden, wo Schiffe oder Boote sind.
  • Bei Gewitter sofort das Wasser verlassen und in ein festes Gebäude gehen.
  • Nur ins Wasser springen, wenn man die Tiefe kennt und es frei ist.
  • Aufblasbare Schwimmhilfen bieten nur sehr bedingt Sicherheit im Wasser.
  • Kinder NIE aus den Augen lassen.

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