Dürfen wir Sie heute nach München entführen. Eine entspannte Stadtführung via Mausklick erwartet Sie.

Städtereisen im Frühling – heute geht es trotz Corona nach München

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9 Minuten Lesezeit

Städte lassen sich am besten im Frühling bereisen. Es ist weder zu kalt noch zu warm. Corona verbietet uns das jetzt. Digital stehen uns jedoch alle Türen offen. Wie wäre es heute mit einem Besuch in München?

Die bayerische Hauptstadt hat viel zu bieten. Auch digital kann man viel vom „Mia san mia“-Gefühl mitnehmen. Und wenn wir gerade dabei sind, fangen wir hier doch gleich an.

Was wäre München ohne den FC Bayern? Wir bitten alle Dortmund- und Schalke-Fans, ein Auge zu zudrücken und mit uns einzutreten in das modernste Stadion Europas.

Das Wohnzimmer des FC Bayern

Im Norden Münchens gelegen, bietet die Arena 75.021 Fußballfans Platz. Jeds Heimspiel des FC Bayern wird hier seit der Saison 2005/2006 ausgetragen. Für unglaubliche 340 Millionen Euro Gesamtinvestition entstand das Mega-Projekt in einer Bauzeit von nur 3 Jahren. Das Dach besteht aus 2.784 Luftkissen und kann beleuchtet werden. Zu Heimspielen des FC Bayern erstrahlt es in Rot, möglich sind durch die LED-Technik jedoch 16 Millionen Farben auf einer Fläche von 25.500 m². Fantastische Zahlen, ein Blick in den Innenraum macht die Dimensionen jedoch erst wirklich klar. Nehmen Sie Ihren Enkel auf die 3D-Reise mit und stehen Sie virtuell auf dem Spielfeld. Die 360 Grad Tour ist einen Klick wert.

Die Schutzpatronin Bayerns

Wären wir zu Fuß in der Stadt unterwegs würden wir jetzt in die U-Bahn steigen und zurück in die Innenstadt fahren. So klicken wir uns einfach und sekundenschnell zur Bavaria. Die weltliche Patronin Bayerns ist das Wahrzeichen Münchens und blickt über die Theresienwiese. Sie misst 18 Meter und ist aus Bronze gegossen. Eine Wendeltreppe in ihrem Inneren führt bis hinauf in ihren Kopf und ermöglicht allen Besuchern einen einmaligen Blick über die Wiesn (so nennen die Münchner ihre Theresienwiese kurz). Und Sie? Sie können hier live den Ausblick geniessen. Das Schöne daran ist, die Aussicht reicht noch viel weiter über die Stadt und auch die Türme der Frauenkirche lassen sich erkennen.

Der Münchner Dom

Die Münchner nennen ihren Dom „Frauenkirche“. Korrekt wäre „Dom zu unserer lieben Frau“ für die Kathedralkirche in der Münchner Altstadt, deren Türme zur unverkennbaren „Skyline“ der Stadt zählen. Und sie sind noch mehr, denn kein Gebäude innerhalb des Mittleren Rings ragt höher denn die Türme in die Stadt hinaus. Mit 98,57 Metern sind sie die magische Grenze für jedes Bauprojekt. Das mussten auch zwei Bauprojekte im Jahr 2004 erfahren, die höher geplant durch einen Bürgerentscheid gestoppt wurden. Die Frauenkirche überragt also alles in der bayerischen Hauptstadt und auch digital ragt sie über das Übliche hinaus. Sie können fast jedes Detail hier erkunden. Und vom „Teufelstritt“ im Eingangsberich (unbedingt die Geschichte dazu lesen!) bis zur Bischofsgruft hinter dem Altar alles online bestaunen. Aktuell können Sie täglich sogar einem Live-Gottesdienst beiwohnen und die Akustik im Inneren des Doms erleben.

Der Alte Peter

Nicht weit entfernt steht der „Alte Peter“ auf der einzig kleinen Erhebung im historischen Zentrum von München. Wer sich nun fragt, wer da genau steht, wird erleichtert sein, dass hier kein älterer Herr tagein, tagaus ausharrt, sondern eine Pfarrkirche deren Turm im Volksmund „Alter Peter“ genannt wird. Sankt Peter ist die älteste Kirche Münchens und besitzt die ältesten dokumentierten Stadtuhren dieser Stadt. Die Aussichtsplattform erreicht man nach rund 300 Stufen und wird belohnt mit einer Aussicht die bei gutem Wetter bis zu 100 Kilometer weit reichen kann. Dies lässt sich virtuell nicht annährend darstellen, aber dafür geraten Sie heute nicht aus der Puste und können hier einen kleinen Blick in Pfarrkirche werfen mittels eines kurzen Videos.

Der Olympiapark in München

Sprechen wir von Türmen können wir natürlich den Olympiaturm fernab der Innenstadt nicht außer Acht lassen. Wussten Sie, dass dieser schon vor den Olympischen Spielen 1972 in München dort stand? Er wurde als funktioneller Fernmeldeturm gemeinsam mit der Deutschen Bundespost bereits in den 60-iger Jahren erbaut. Dem Kompromiss aus zwei Konzepten für die Turmgestaltung (von der Landeshauptstadt München und der Deutschen Bundespost) ist es geschuldet, dass zwei Kanzeln geplant wurden. Eine für die Fernmeldetechnik, eine für die Aussichtsplattform für Besucher und das bis heute bestehende Drehrestaurant in 181 Metern Höhe. Ganz ohne den Aufzug zu betreten, können Sie hier den Rundumblick über die Stadt, bis hin zu den Alpen und über das anschließende Olympiagelände genießen. Und wer schon mal dort ist, kann auch auf die Webcams der Olympiahalle oder des Olympiastadions klicken.

Die BMW Welt und das BMW Museum

Sozusagen gleich um die Ecke befinden sich die 2007 eröffnete BMW Welt und das seit 1973 dort ansässige BMW Museum. Zwei stilistische auffällige Bauwerke, auch wenn der silberne, denkmalgeschützte Rundbau des Museums im Volksmund gerne „Weißwurstkessel“ genannt wird. Eine spiralförmige „Straße“ im Inneren des Museums führt den Besucher durch die Ausstellung bis ganz hinauf durch die Geschichte des Autobauers aus München. Einige schöne Stücke können Sie auch online erspähen.

Die moderne BMW Welt fasziniert schon von außen durch ihre futuristische Architektur und die scheinbar schwebende Dachwolke. Im Inneren präsentieren sich die Marken des Unternehmens für Kunden und Besucher. Einen kleinen Eindruck davon gewinnt man hier.

Das Münchner Rathaus

Zurück in die Innenstadt zum Münchner Rathaus. In unserem Fall glücklicherweise nur ein Mausklick entfernt und ein Muss für jeden München Besucher. Hoch oben auf dem Rathausturm wacht das Münchner Kindl über die Stadt und täglich aufs neue tanzen die Figuren des Glockenspiels im Mittelturm für zahlreiche Zuschauer. Sie stellen die Geschichte der Stadt dar, mit einem Ritterturnier zur Ehren des Brautpaars Herzog Wilhelm V. mit Renate von Lothringen und dem Schäfflertanz nach einer Pestepidemie. Zur letzten Vorstellung wird um 21 Uhr geläutet, wenn der Friedensengel und der Nachtwächter das Münchner Kindl zu Bett bringen. Begleitet durch die Musik der Glockenspiels mit dem „Wiegenlied“ von Johannes Brahms. Sehen und hören Sie selbst.

Tagesausklang im Biergarten

Genug gesehen für einen Tag? Sicher es gäbe noch so viel mehr. Beeindruckende Museen, Kirchen, edle Einkaufsmeilen, etc..
Doch das können Sie ja immer noch an einem anderen Tag erkunden. Jetzt sollten Sie diesen erlebnisreichen Tag unbedingt in einem Münchner Biergarten ausklingen lassen. Natürlich mit einem Münchner Bier. Wie wäre der Englische Garten? Oder der Viktualienmarkt in der Münchner Altstadt? Wie das digital funktionieren soll? Versuchen Sie es: Nehmen Sie auf Ihrem Balkon, einer Parkbank oder am geöffneten Fenster Platz. Atmen Sie die frische Luft ein. Schließen Sie die Augen und trinken Sie einen Schluck echtes Münchner Bier. So fühlt sich „Leben und leben lassen.“ an, eine Münchner Weisheit.

 

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Erkunden der Weltstadt mit Herz und freuen uns jederzeit über Ihre Rückmeldungen oder Anregungen via unserem Kontaktformular.

 

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